• Laktasetabletten kosten deutlich mehr, wenn sie unflexibel zu dosieren sind.

    Laktase? Mit diesen 4 Hinweisen findest du die Richtige

    Laktase ist das Gewürz für Laktoseintolerante – eine Prise Laktasepulver landet bei uns kurz vor dem Essen auf jeder Milchspeise. Und um in der Analogie zu bleiben, nutzen Menschen Gewürze wie Thymian, Fenchel, Majoran oder Ingwer und Kreuzkümmel seit Jahrhunderten, um eigentlich so zu gut Verdaubares genießen zu können.

    Essen zubereiten hieß lange auch: Essen zuerst einmal genießbar und verträglich machen. Kaum anders gehen wir heute vor, wenn wir Enzym dann nehmen, wenn uns trotz Laktoseintoleranz (Laktasemangel) einfach mal nach Milch ist. Oder auch dann, wenn uns eigentlich wirklich nicht nach Milch ist, wir uns aber unsicher sind, ob der Kellner, Pizzabote oder die Familie auch wirklich verstanden hat, dass wir mit Milchzucker auf Kriegsfuß stehen.

    „Der Smoothie ist ziemlich lecker!“ – „Und so einfach, etwas Spinat, Erdbeeren, etwas Milch und … OH, Laktose!

    In solchen Situationen rettet Lactase nicht nur die Stimmung, sondern eben auch den restlichen Tag, der sonst ein langes Ende im Badezimmer bei angeschaltenem, laut aufgedrehtem Radio nimmt.

    Die Suche nach dem passenden Präparat war bis vor ein paar Jahren ziemlich einfach. Nicht immer im positiven Sinne einfach, aber die Auswahl war eben doch deutlich überschaubarer.

    Es gab im Wesentlichen alt eingesessene, hochwertige Hersteller, die ihre Präparate als Tabletten oder Kapseln angeboten haben.

    Dann gab es günstige Präparate in den Drogeriemärkten, die jedoch leider oft ziemlich kalkig geschmeckt haben. Und es gab uns, die wir damals das Enzym nur als Pulver versendet haben, weil die Apothekenpreise uns zu hoch waren.

    Die Stärke des Enzyms in FCC  unterschieden sich zwar, aber sie schwankten meist zwischen 1000 – 5000 FCC, wobei 5000 damals schon als hoch galt. Und das Enzym war deutlich teurer, da es noch kaum Konkurrenz aus Übersee gab, die auch Lactase produzieren konnte – und andere Hersteller die Preise hoch halten konnten (noch heute zahlen wir im Einkauf deutlich mehr in Europa, bekommen aber eine bessere Qualität).

    Wenn du also bis vor 3-4 Jahren noch Tabletten kaufen wolltest, fiel die Auswahl deutlich leichter – auch wenn das Angebot nicht immer wirklich gut war.

    Heute werden Laktoseintolerante überschüttet mit Präparaten

    Die großen Discountketten haben Präparate produziert, die großen Drogerieketten haben Eigenmarken, günstige Marken, altbekannte Präparate, komplett neue Prääparate und im Internet findest du noch mehr Auswahl aus dem Ausland. Nahezu alle großen Lohnproduzenten, bei denen die großen Firmen Tabletten in Auftrag geben (nur wenige stellen wirklich selbst her), bieten Laktase in jeder Rezeptur, solange nur genügend Tabletten bestellt werden. Dass auch der Rohstoff mittlerweile in China und Indien produziert wird, dürfte zusätzlich zur Verbreitung beigetragen haben.

    Wie also findest du dich bei soviel Auswahl im Dschungel der Laktase-Präparate zurecht?

    Es gibt 5 Dinge, die du bei der Auswahl deiner Laktase beachten solltest, damit du nicht am Ende unglücklich mit der Wahl bist & wie viele Besteller erstmal zig verschiedene Tabletten hortest, bis du dein Richtiges gefunden hast.

    1. Laktase muss sich lösen können

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    Die Löslichkeit bedingt die Wirkung
    Laktase muss freigesetzt werden

    Alle Hersteller in Deutschland verwenden Laktase, die im angesäuerten Magen während der Verdauung wirkt. Der Speisebrei nimmt einen Teil der Magensäure auf („neutralisiert oder puffert“ sie) und hebt den sogenannten ph-Wert – ein Maß dafür wie sauer der Magen ist.

    Trinkst du dann Milch oder ist Speisen mit Milchzucker, dann schaffen sie durch die Verdünnung der Säure im Magen die Bedingung dafür, dass Laktase wirken kann. Das Wirkfenster ist allerdings relativ breit, zwischen 15 Minuten bis mehreren Stunden je nach Speise und individuellen Faktoren wie der Magenbewegung.

    Deshalb muss Laktase in der richtigen Dosierung zum Essen genommen werden (nur dann stimmen die Bedingungen), aber eben auch rasch genug wirksam werden (nur dann geht es … nun … gut mit der Milch).

    Laktase-Tabletten brauchen zeit um sich zu lösen.
    Jede Laktase-Tablette muss sich erst lösen.

    Um wirksam zu werden, muss Laktase also zunächst freigesetzt werden. Das bedeutet, dass deine Tablette erst zerfallen und sich auflösen muss.
    Bei Tabletten schwankt die Löslichkeit stark, zwischen 5 – 20 Minuten je nach Rezeptur.

    Es ist deshalb gut, wenn du Tabletten zerkaust und mit Wasser nachspülst, um zu verhindern, dass zu viel an den Zähnen hängen bleibt.
    Wenn du weder öffnen noch zerkauen willst – nimm unbedingt ein großes Glas Wasser, um die Präparate 5-10 min früher einzunehmen. Daran musst du dann allerdings auch denken. Bei der Entscheidung für ein Präparat solltest du dir also bewusst sein, dass rasch lösliche Tabletten die Laktase im Magen rascher frei werden lassen und dich besser vor Milchzucker schützen können.

    2. Die Konzentration

    Heute bekommst du in den Regalen und Onlineshops nahezu alles, von 1000 FCC bis 20 000 FCC. Mit unserem Pulver dosieren einige Besteller sogar noch höher. Welche Stärke ist also für dich geeignet?

    Das kommt auf dich an – auf deine Verdauung und den Grad deiner Toleranz. Viele Betroffene bekommen die Diagnose Laktoseintoleranz und den Rat des kompletten Verzichts auf Milchzucker. Nicht selten auch deshalb, weil der behandelnde Arzt keine Zeit für eine differenzierte Beratung finden kann und schon den nächsten Patienten behandeln muss. Probleme mit der Ernährung gelten oft immernoch als Lappalie
    Dieser Rat ist nur in seltenen Fällen wirklich richtig.

    Nur stark von Laktoseintoleranz Betroffene vertragen wirklich gar keinen Milchzucker. Deutlich weniger als es uns Werbebotschaften vermitteln, die oft suggerieren das laktosefreie Produkte der einizge Weg bei Laktoseintoleranz sind.

    Für alle anderen ist es sinnvoll, sich zunächst eine Woche lang ohne Milchprodukte zu ernähren und sich dann langsam wieder heranzutasten. Ideal: führe ein Symptomtagebuch. Zeichne deine Verdauung auf und schau, wann es im Magen oder Darm Probleme gibt, wann Bauchschmerzen auftreten und wann Laktose vielleicht gar keine Probleme macht. Dadurch merkst du oft relativ schnell, dass du nur einen kleinen Stupser brauchst- den Rest schafft ein gesunder Darm 🙂

    Laktase muss nur unterstützen, nicht überdosiert werden
    Werbung in eigener Sache: Diesen Stupser kann man ziemlich klar eingrenzen. Pro Mahlzeit 3500-5000 FCC sollten ausreichen – unsere Millis enthalten 5000 FCC

    Probiere die Millis!

    Im Labor spalten 1000 FCC 5g Laktose. Um dem Magen und der Unsicherheit Rechnung zu tragen, wie viel Laktose im Essen ist (vielleicht doch mal 7-8 Gramm?), wurde  diese Menge mit 5000 FCC heute verfünfacht und im Atemgasstudien der Effekt der Dosierung  in Abhängigkeit zum Laktosegehalt bestimmt. Das ist sehr sicher gerechnet, mehr braucht die Mehrzahl der Betroffenen nicht pro Mahlzeit. Das solltest du dir immer vor Augen führen: 5000 FCC wurden in den Studien auf 12 bzw. 25 Gramm Milchzucker gegeben, eine stolze Menge!

    Du kannst dich aber auch einfach herantasten. Wenn du zu kleineren Speisen nur etwas Laktase nimmst, wird es am Ende allenfalls etwas mit der Verdauung grummeln, falls die Dosis doch nicht genug war. Die EFSA – die europäische Lebensmittelaufsicht – empfiehlt 4500 FCC ebenfalls pro laktosehaltiger Mahlzeit als Unterstützung, was für die meisten Intoleranten vielleicht sogar ausreicht. 5000-10000 FCC sollten für die meisten größeren Speisen selbst bei sehr sensitiven Betroffenen reichen. Laktase-Tabletten müssen nicht immer hoch dosiert sein!

    Wenn du also deine Laktase-Tablette kaufen möchtest, nimm lieber zunächst eine schwächere Dosierung wie z.B. 3500-5000 FCC und teste mit kleinen Portionen Milch oder besser Joghurt, wie viel du wirklich brauchst. Es ist sehr wahrscheinlich, dass du keine ultrahoch dosierten Laktase-Tabletten brauchst – und entsprechend zu viel Geld dafür ausgeben würdest.

    Eine Ausnahme gibt es: Wenn es dir absolut leicht fällt, komplett auf Milch zu verzichten und du eigentlich nur einmal alle paar Monate Milchprodukte konsumierst (weil du generell vegan leben willst zum Beispiel). Dann ist der Griff zu einer Hochdosis-Packung keine zu schlechte Idee, denn die Kosten machen auf das Jahr gerechnet kaum etwas aus und du wirst eher nicht genug Erfahrung sammeln, um Laktase-Tabletten geschickt zu dosieren.

    Für alle anderen summieren sich die Kosten rasch und es ist gut, immer geschickter in der eigenen Dosierung der Laktase zu werden.
    Welche FCC Menge nutzen wir?

    3. Die Kosten

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    Die Kosten
    Günstige Laktase kaufen ist nicht immer billig

    Laktase-Tabletten summieren sich zu stolzen Summen, wenn du weiter regelmäßig wie vorher genießen möchtest. Für die eine oder den anderen mögen die Kosten keine Rolle spielen (ob aber 50-100 Euro mehr im Jahr nicht für ein Geschenk an geliebte Menschen ausgegeben werden könnte oder für eine gute Sache.

    Für diejenigen unter uns, die wie wir auch eher Bauchschmerzen haben, wenn zu viel Geld die Haushaltskasse verlässt, sind die Kosten von Laktase-Tabletten ein wichtiges Kriterium.
    Um Präparate zu vergleichen und die günstigsten für deinen Bedarf zu kaufen, solltest du nie die reine Stückzahl nehmen. Was pro Stück günstig wirkt, kann am Ende pro Wirkstoff deutlich teurer sein – es ist günstig, weil mehr Füllstoffe, aber weniger Wirkstoffe enthalten sind. Deshalb ist es wichtig, dass du dir die Zeit nimmst, den Preis pro 1000 FCC zu vergleichen.
    Ein wenig Mathe!
    Händisch gerechnet ist es einfach:
    Wie viele FCC sind in der Laktase-Tablette?
    Wie viele Laktase-Tabletten sind in einer Packung?
    Wie viel kostet die Packung?

    (1)Nimm die Anzahl der Tabletten mal die Konzentration in FCC – teile das Ganze durch 1000.
    (2)Und dann nimm den Preis pro Packung und teile ihn durch das Ergebnis aus (1).

    Voilà – dein Preis pro 1000 FCC, er wird zwischen 1 Cent (unser Pulver) und 20 Cent liegen. Meist wird er sich allerdings zwischen 1 und 5 Cent bewegen.

    Das scheint auf den ersten Blick kaum relevant zu sein, doch anders ausgedrückt bedeutet es:
    Einige Produkte kosten leicht das Doppelte pro 1000 FCC.

    Vorsicht Falle!

    Vergleichst du verschiedene Präparate, wirst du feststellen, dass die meisten niedrig dosierten Laktase-Tabletten, -Kapseln oder auch -Sticks pro 1000 FCC deutlich teurer sind als die meisten hochdosieren Präparate.

    Der Grund ist einfach: Bei vielen Herstellern macht der Rohstoff nicht den Löwenanteil der Kosten aus. Je mehr Rohstoff in eine Laktase-Tablette gebracht werden kann, desto besser verteilen sich Kosten wie Verpackung, Lieferung, Lagerung, Produktion und die Gewinnmargen. Anders gesagt: Die Kosten je Tablette verteilen sich auf mehr FCC. Und so wird das Präparat günstiger – auf den ersten Blick.

    Denn es gibt einen guten Grund für normal dosierte Präparate. Wenn du deine Ernährung eine Zeit lang dokumentiert hast, hast du einen Überblick über die Häufigkeit in der du Milch zu dir nimmst.

    Wie oft sind es kleine Mengen Milch, die nur wenig Laktase brauchen? Wie oft dagegen nimmst du 400- 500 g reine Milch oder Quark zu dir?
    Normal dosierte Präparate helfen dir dabei, die passende Dosierung für deinen Bedarf zu finden und auf den Milchkaffee eben doch nur 5000 FCC zu nehmen. Hochdosierte Präparate zwingen dich meist, die ganze Tablette zu nutzen und stolze 15000-20000 FCC zu nehmen.
    Tabletten mit dem teuren Enzym kosten deutlich mehr, wenn sie unflexibel zu dosieren sind.

    Laktasetabletten kosten deutlich mehr, wenn sie unflexibel zu dosieren sind.
    Besser verteilt – je flexibler Laktasetabletten, desto weniger kosten sie im Alltag.

    Das schadet dir nicht, aber es kostet dreimal mehr und reißt ein großes Loch in die Haushaltskasse, wenn du es unbemerkt ein Jahr lang machst (und deine Lieben freuen sich sicher, wenn du etwas Schöneres davon kaufen würdest).

    Hochdosis-Präparate wirken also manchmal auf den ersten Blick günstiger, in der Summe kosten sie dich aber je nach Essgewohnheiten vielleicht deutlich mehr.

    Neben dem Preis pro 1000 FCC solltest du also immer auch bedenken, wie oft du wirklich große Mengen an Milchprodukten einnimmst. Auf ein Stück Käse sind 15000 FCC deutlich zuviel – es gibt sicher leckereren, von Natur aus laktosefreien  Käse, den du damit kaufen könntest.

    4. Die Zusätze

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    Die Zusätze in Laktase
    Manchmal brauchen Laktase Tabletten Zusätze

    Zuletzt die ungeliebten Begleiter in Laktase-Tabletten und Laktase-Kapseln.
    Auch hier gilt die Ausnahme: Wer nur selten Laktase einnimmt und mit 30 Stück über das Jahr kommt – und es dennoch bis hierhin geschafft hat! – der wird sich um die Zusätze kaum Sorgen machen müssen.

    Vielleicht gehörst du allerdings zu denen, die durchaus sensibel auf synthetische Stoffe reagieren oder aber (wie ich) zu denen, die Laktase täglich einnehmen. Dann lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffliste durchaus, um zu sehen, was dort so alles neben dem Laktaseenzym herumlungert.

    Die wesentlichen Zusätze in Tabletten sind Sprengmittel, Presshilfen und Fließmittel.

    Fließmittel wie Magnesiumstearate (gern hübscher bezeichnet als „Magnesiumsalz von Speisefettsäuren“) oder auch Silikate sind notwendig, damit die Pulvermischung bei der Herstellung von Tabletten gut in die Matritze rutscht. Die Matritze füllt sich mit Pulver, der sogenannte Stempel drück es zusammen – und die Tablette ist geboren.

    Nur wenige Hersteller können auf diese Stoffe verzichten. Sie werden aber von den meisten Betroffenen auch gut vertragen.

    Presshilfen sind (auch hier ist der Name Programm) Stoffe, die für eine glatte, feste Tablette sorgen. Ohne diese Hilfsstoffe würden die Tabletten entweder bröseln oder aber deutlich härter verpresst werden müssen – mit dem Ergebnis dass die Wirkung der Laktase leidet, was sie ohnehin beim Verpressen schon tut.

    Als Hilfsstoffe werden hier meist mikrokristalline Cellulosen oder auch zusätzliches Maltdextrin eingesetzt. Sind sie riskant? Vermutlich nicht, denn Cellulose essen wir auch bei gemüsereicher Ernährung und Maltodextrin entsteht bei der Verdauung von Stärke zum Beispiel aus Reis.

    Sprengmittel (hier ist der Name zum Glück nicht Programm) sind dafür zuständig, die Tabletten die man mühevoll hart in die Presse hat fließen lassen und hart genug bekommen hat, wieder zu „sprengen“, wenn sie im Magen ist. Denn dort wirkt das Laktaseenzym, also ist Beeilung angesagt.

    Ihre explosive Kraft wird dadurch bewirkt, dass Wasser von den Sprengmitteln aufgesogen wird – woraufhin sie sich ausdehnen und die Tabletten in kleine Stücke zerbrechen.

    Eingesetzt wird hier meist Croscarmelose-Natrium (E468). Stellt es ein Risiko dar? Vermutlich nicht, wenn du nicht sehr sensibel bist. Muss es deshalb jeden Tag eingenommen werden? Ich denke nicht.

    Laktasetabletten enthalten oft eine große menge zusätze-
    viele Laktasetabletten enthalten synthetische oder chemisch modifizierte Zusätze – für eine gute Wirkung sind sie bei Tabletten leider nötig.

    In Laktase-Kapseln kommen neben den Fließhilfen meist noch Füllmittel, das Hüllenmaterial und Pigmente vor.

    Die Füllmittel helfen dabei (endlich wieder namensgemäß), die Kapseln in der Maschine vollständig aufzufüllen und eine feste Dosierung Laktase in jeder Kapsel zu haben. Meist wird Calciumphosphat verwendet, manchmal aber auch Maltodextrin – beide stellen kein wirkliches Risiko dar.

    Als Hüllenmaterial verwenden nahezu alle Hersteller entweder Gelatine oder Hydroxypropylmethylcellulose.

    Gelatinekapseln werden aus der Gelatine von Schweinen (und Rindern) gewonnen. Die Gelatine wird zu einem Film geformt und in die bekannte Kapselform gepresst.
    Als Zusatz geben viele Hersteller an, dass geringe Anteile Tween 80 oder Sodium-Laurethyl-Sulfat zugeben werden, damit die Kapseln besser in die Maschinenlöcher rutschen. Dieser Zusatzstoff ist soweit uns bekannt ist nicht kennzeichnungspflichtig, was zumindest ärgerlich ist.

    Hydroxypropylmethylcellulose wird dagegen gern als pflanzliche Alternative angeboten. Es wird tatsächlich aus Cellulose gewonnen, die allerdings stark chemisch modifiziert wird – und entsprechend den Titel natürliche Cellulosekapsel, den sie manchmal bekommt, zu unrecht trägt. Auch hier geben manche Hersteller SLS und Tween 80 hinzu. Erneut, ohne es zu kennzeichnen.

    Einigen Hüllen werden zusätzlich Pigmente beigegeben, Titandioxid (bekannt aus Sonnencreme und Zahnpasta) ist das bekannteste. Sind die Hüllenmaterialien schädlich? Vermutlich auch diesmal nicht, wobei du für dich testen musst, ob du sie gut verträgst.
    Welche Zusätze verwenden wir?

    Zusammengefasst:

    Wenn du deine Laktase-Tabletten aussuchst, versuch nach einer Milchpause dich sachte an Milch wieder heranzutasten, lass deinem Darm Zeit und nimm durchaus ein normal dosiertes Präparat als Hilfe. Du wirst oft gut damit auch bei einer starken Intoleranz zurechtkommen.
    Nimm die Laktase-Tablette oder die Laktase-Kapsel so, dass der Wirkstoff rasch frei wird und nicht erst noch Zeit braucht.
    Und achte bei den Kosten darauf, dir einen Preisvergleich pro 1000 FCC zu machen, der auch deine tägliche Verwendung miteinbezieht.

    Bereit dein neues Wissen anzuwenden?

    Lerne unsere Präparate kennen – von unserem Laktasepulver mit sehr niedrigen Kosten pro 1000 FCC, über unsere Millis, die Laktase sofort freisetzen, bis zu unserem Bacillus Coagulans als Helferchen für den Darm:

    Möchtest du mehr über Laktase wissen?

    Unser Blog beantwortet die wichtigsten Fragen