Wir helfen Menschen mit Laktoseintoleranz, die keine Milch vertragen, dabei, Milch wieder zu genießen.

Dafür stellen wir seit 10 Jahren Laktasepräparate von Hand in Leipzig her. Wir geben Betroffenen praktisches Wissen mit auf den Weg, damit sie sicher und selbstbewusst genießen können: ohne ihre Ernährung ganz auf laktosefrei umzustellen oder ständig Laktase zu nehmen – auch nicht unsere.

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Hier wurde über uns berichtet


Das tun wir für dich

Bei der Laktasekampagne kennen wir Laktase – auch die in Ihrem Bauch

Wenn Ihr Bauch sich nach einer Milchmahlzeit sträubt und Sie mit Beschwerden bestraft, hat er oft mit der Zeit die Fähigkeit verloren, den Milchzucker Laktose in der Milch zu verdauen. Das ist ein ganz natürlicher Prozess mit den Lebensjahren. Trinken Sie dann Milch oder essen etwas, das zu viel Milch enthält, kommt Ihr Bauch nicht hinterher. Unverdauter Milchzucker gelangt in Ihren Darm und löst dort die Beschwerden aus, mit denen Sie sich über Stunden quälen, obwohl Sie doch eigentlich Freude am Essen haben wollten.

Ein Weg, um die oft schweren Beschwerden hinter sich lassen zu können, führt Betroffene ins Internet, in Facebookgruppen, zu einer Umstellung auf laktosefreie Milchprodukte (im Handel weit beworben) und zur Einnahme hoch dosierter Laktase selbst dann, wenn nur der Verdacht auf Spuren Milchzucker im Essen besteht. Dort wird Sorge vor „versteckter Laktose“ geschürt. „Darf ich das Essen?!“ – ist eine häufige Frage gerade so, als wäre Laktosefasten zwingend einzuhalten, zu naschen etwas, das man sich verbieten muss.

Die Laktoseintoleranz bestimmt immer mehr das gesamte Leben.


Wir stehen für einen anderen Weg

Wir bemühen uns mit unseren Bestellerinnen und Bestellern darum, nicht nur die Symptome in den Griff zu bekommen, sondern auch die Fülle an Informationen, die Komplexität des „neuen Lebens“ vor und nach der Diagnose zu reduzieren.

Dafür versuchen wir durch wissenschaftliche Daten und den Austausch von Erfahrung untereinander, einen guten Weg für unsere Betroffenen zu finden. Wussten Sie, dass selbst Laktoseintolerante, bei denen die körpereigene Laktase ganz verschwunden ist, eine zweite Laktasereserve haben, die Ihnen hilft eine gewisse Menge Laktose, ohne Sorgen vertragen zu lernen? Eine kleine Laktasetablette soviel Wirkung zeigen kann, wie eine Große? Da die Wissenschaft sich jedoch leider nur am Rand um Laktoseintoleranz kümmert – die Zahl der Studien ist überschaubar – und Bäuche auch verschieden sind, geben wir unseren Betroffenen das Wissen aus über 10 Jahren täglichem Austausch mit anderen Betroffenen an die Hand.

Erster Schritt: Diagnose

Unser Ziel ist, dass unsere Betroffenen zuerst eine solide Basis schaffen, indem Sie eine Diagnose bekommen. Schon hier geht manchmal etwas schief.

Zweiter Schritt: Laktose befreunden

Danach beginnt eine Phase des Austestens – nicht des Verzichts. Statt jede Spur von Milch zu streichen und vielleicht gerade damit immer sensitiver zu werden, werden die Mahlzeiten und Lebensmittel in kleineren Portionen oder auch mit Laktase eingenommen, die jeden Tag die größten Milchprobleme auslösen. Frei nach dem Pareto-Prinzip: 20 % der Ursachen machen oft 80 % der Wirkung aus – ändern wir nur einen kleinen Teil unserer Mahlzeiten, erreichen wir oft schon eine deutliche Linderung.

Dritter Schritt: Naschen

Mit der Zeit wird Laktoseintoleranz damit eine Sache des Augenmaßes: Sie erkennen oft auf einen Blick, wann eine Speise zu milchlastig wäre und etwas Hilfe braucht und finden den Mut, kleine Portionen unbeschwert zu naschen.

Es ist dieser Weg, auf dem wir Sie gern begleiten wollen, in dem Maß wie Sie ihn gern gehen wollen und in dem Schritttempo, das Ihnen lieb ist – am wichtigsten ist, dass Sie sich im Alltag wieder sicher und wohlfühlen: Dass Sie den Mut zum Genießen wiederfinden und Ihre Unverträglichkeit souverän meistern können.


Wir helfen dabei, diesen Weg zu gehen

In den 10 Jahren der Laktasekampagne haben wir stets den persönlichen Kontakt zu unseren Bestellern gehalten unsere Produkte gibt es nicht im Handel, nur bei uns. Das macht nur Freude, wenn man merkt, dass die eigene Arbeit hilft. Würde sie nicht helfen, gibt es kein Verstecken – es heißt anpacken und helfen. Laktase kann da ein Baustein sein und wir verdienen unser täglich Brot damit, Laktasemittel von Hand herzustellen. Doch Laktase allein macht Betroffene noch nicht selbstbewusst und froh – erst zusammen mit Tipps, Hinweisen und Wissen helfen wir richtig.

Deshalb ist auch das Wissen auf unserer Website kostenfrei und bleibt kostenfrei, selbst wenn Sie keine Laktase brauchen oder andere Laktase nehmen. Wir wollen uns Ihr Vertrauen damit verdienen. Und offen gestanden: uns machen die lieben Zeilen per E-Mail, die Postkarten und kleinen Geschenke von Betroffenen, denen wir helfen konnten, ganz einfach Freude.


Wie die Kampagne entstand

Hinter einer Manufaktur, die seit über 10 Jahren nur Laktase in der einen oder anderen Form macht und die es so vermutlich kein zweites Mal gibt, steckt (Sie ahnen es) eine ungewöhnliche Geschichte.

2009 hatte ich nach endlosen Ärztebesuchen – etwas das viele Besteller bis heute durchleben – die Ursache meiner Beschwerden finden können:

Laktoseintoleranz, eine genetisch bedingte Unverdaulichkeit von Milchzucker.

Otto Herz in seinem Seminarraum in Leipzig

In einem Seminar von Otto Herz an der Universität Leipzig, liebevoll von einigen als das „Schlachtross der Reformpädagogik“ bezeichnet, brachte mir Otto ein Jahr später die Teekampagne nahe.

Prof. Günter Faltin hatte seit über 30 Jahren mit der Teekampagne gezeigt, dass Teeliebhaber den seltenen Darjeelingtee direkt von den Teeplantagen bekommen konnten, wenn man es gemeinsam anpackt und klug durchdenkt.

Als Philosophiestudent (Typus introvertiert), brauchte es einen Schubs von Otto Herz um es auch anzupacken: beim nächsten Seminar hatte ich eine kleine Dose mit verdächtigem weißem Pulver. Laktase. Und die Zusage von Bekannten und Freunden, dass sie sich auch verdächtig machen wollten.

So begann ein kleines Projekt, bei dem ich Freunde, Freundesfreunde und mich selbst am Zwischenhandel vorbei mit dem reinen Laktasepulver versorgen konnte, dass wir bis heute an Besteller der ersten Stunde liefern.

Das war 2010. Die Geburtsstunde der Laktasekampagne.

Die Laktasekampagne ist so seit über 10 Jahren Teil meines, Teil unseres Lebensabenteuers. Wie jedes Abenteuer braucht auch die LK einen Kompass – ein Idee davon: Wie gehen wir mit unseren Bestellern um? Was tun – und viel wichtiger! – was lassen wir selbst dann, wenn es „finanziell“ klug wäre, einfach, weil es nicht zu uns passt?

Also, wohin ist der Kompass gerichtet?

Viele kleine frohe Momente

Die Laktasekampagne ist entstanden, um Menschen mit Laktase zu versorgen, die sie brauchten, um symptomfrei zu essen. Doch hier gibt es zwei Wege.

Schürt man die Sorge vor Laktase, rät zu Verzicht und macht Laktase zur Notwendigkeit bei jeder Spur Milch? Das ist der häufige Weg – gut befahren und ertragreich.

Oder gibt man Rat, ermutigt zum Ausprobieren, zum Naschen und Nachfragen um, in manchmal kleinen Schritten, immer freier essen zu können? Frei vom Lesen der Inhaltsstoffe, von Ersatzprodukten und frei auch davon Laktase ständig nehmen zu müssen und Angst zu haben, sie zu vergessen. Das ist der zweite Weg, etwas abseits der Warenautobahn. Dafür, wie viele Pfade, mit vielen schönen Momenten links und rechts am Wegesrand.

Für die Laktasekampagne glaube ich daran, dass unsere Aufgabe ist, viele kleine schöne Momente möglich zu machen. Das Leben ist kurz und oft genug reichlich schwer. Unsere Mittel sollen bei Sommertagen mit leckerer Eiscreme helfen, beim Weihnachsschmaus und Urlaubsnaschen. Gerade die Millis, in die viel meiner eigenen Handarbeit geht, sollen die großen Betroffenen und auch die Kleinsten ein Stück vergessen lassen, dass „da irgendetwas mit Milch war“. Wenn auch unsere Päckchen, die unsere Franzi viel Liebe steckt, eine kleine Freude machen, ist die Kompassnadel vielleicht auf den richtigen Stern ausgerichtet.

„Weiter so!“

Wohin soll die Reise in Zukunft gehen? Die Laktasekampagne ist mit dem Coronajahr 2021 zehn Jahre geworden.

Üblicherweise haben Firmen heute „Visionen“ zu haben, ewig und am besten in steiler Kurve zu wachsen. Irgendwie, offen geschrieben, ist mir das alles nichts. Bin ich als Unternehmer vollkommen ungeeignet? Vielleicht. Wahrscheinlich. Schlechter Einfluss: In seinem Buch „Small is beautiful – Die Rückkehr zum menschlichen Maß“ beschreibt Ernst Schumacher seine „Vision“ vom Unternehmen. Klein, im herzlichen Kontakt mit seinen Mitmenschen, achtsam im Umgang und bemüht eben nicht größer zu werden, sondern ein kleines Lebensabenteuer: Für die, die daran teilhaben, eine Bereicherung im ganz menschlichen Sinn zu sein.

„Luftschloss!“

Vor einigen Jahren fand ein Magazin für Start-ups und Investoren für meine Haltung den Begriff „Luftschloss!“ – der Philosophiestudent Lipsdorf sollte lieber beim Philosophieren bleiben. Wenn es recht damit hatte, dann ist dieses Luftschloss eins, für das ich unseren kleinen Ballon aus Leipzig gerne startklar mache, das Ballontuch nähe und Sandsäcke schleppe bis wir es erreichen können. Wir sind schon weit gekommen.

Seit 2021 drücke ich dafür wieder die Schulbank: Lebensmitteltechnologie in den Abendstunden nach der Kampagne an einer Hochschule, die seit 30 Jahren auch an Laktase forscht. Man lernt, auch zu Laktase, nach 10 Jahren nicht aus.

Leipzig

Wir leben in Leipzig. Genauer: im Leipziger Westen mit seinem Kanal, alten Fabrikgebäuden umgeben von Grün. Hier sind wir geboren und groß geworden – immer hin 10 Jahre davon mit der Kampagne. Seit 6 Jahren stellen wir hier von Hand unsere Millis her.

Wo Sie starten können

Wenn Sie noch unsicher sind, ob Sie eine Laktoseintoleranz haben könnten, hilft Ihnen dieser Artikel kurz zusammengefasst die ersten Schritte zu gehen. Sind Sie dagegen schon diagnostiziert und noch unsicher, wie Sie jetzt weitermachen, hilft Ihnen dieser Artikel dabei abzuwägen, ob Sie wirklich Ihre Ernährung komplett umstellen sollten oder zu jeder Mahlzeit Laktase nehmen müssen. Haben Sie dagegen schon Erfahrung mit Laktase, dann finden Sie hier heraus, ob Sie vielleicht zuviel davon nehmen, hier mehr dazu, warum sie vielleicht nicht wirkt und in diesem Artikel, was Sie bei der Einnahme beachten sollten.

Hat die Suche nach neuen Helfern für Ihre Laktoseintoleranz Sie hierhergeführt? Hier lernen Sie unsere Mittel kennen.

Haben Sie viel Freude mit unseren Artikeln und unseren Hilfsmitteln

Ihr Martin Lipsdorf

PS: Sie werden auf dieser Seite ein paar Dinge nicht finden. Wir verzichten ganz auf Software, die Ihrem Besuch auf unserer Website auf Schritt und Tritt folgt. Wir verzichten auch auf schreiende Pop-ups und Kaufdruck („Nur noch 5 Minuten zu diesem Preis!“).

Wir glauben, dass im Internet Dinge selbstverständlich geworden sind, die wir im realen Leben nie akzeptieren würden. Deshalb schauen Sie sich herzlich gerne ganz in Ruhe um und zögern Sie nicht uns zu schreiben, wenn Sie Fragen rundum Laktoseintoleranz auf dem Herzen haben. Wir helfen gern.


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